People Platform

2021 - 2023

Verstreute HR-Initiativen werden in einem gemeinsamen Programm gebündelt, die Employee Experience entlang der gesamten Mitarbeiterreise neu gedacht und Führungskräfte wie Teams befähigt, das Unternehmen zum besten Arbeitsplatz für Fachkräfte zu machen. Ein Ansatz aus Employee Journey, Design Thinking und agiler Programmorganisation.

Der Wettbewerb um IT-Fachkräfte entscheidet zunehmend darüber, wie relevant ein Digitalisierungspartner für seine Kunden bleiben kann. Die sogenannte People Platform soll dafür sorgen, dass ein attraktiver Arbeitgeber nicht durch einzelne HR-Maßnahmen entsteht, sondern durch ein konsistentes Erleben über die gesamte Mitarbeiterreise hinweg – vom Einstieg über Entwicklung und Mitgestaltung bis zum Austritt. Der Kernnutzen liegt darin, ein glaubwürdiges Arbeitgeberversprechen einzulösen, die Fluktuation trotz Fachkräftemangels niedrig und Zufriedenheit wie Bewerberzahlen hochzuhalten – und dafür lokale, verstreute Initiativen in eine gemeinsame Richtung, eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Führungsverständnis zu überführen.

Methodisch stützt sich das Vorhaben auf eine entlang der Employee Journey strukturierte Programmlandkarte mit acht Handlungsfeldern – von Führung und Verantwortung über Recruiting und Onboarding, Zugehörigkeit und Kommunikation, fachliche Entwicklung über Practice Areas und Career Service bis zu Vergütung, HR-Service und Alumni. Das Vorgehen ist nutzerzentriert, iterativ und workshopbasiert: In einem Kick-off wurden mit Personas, Empathy Maps und Szenarien die Bedürfnisse bestehender wie neuer Mitarbeitender und Führungskräfte sichtbar gemacht; daraus abgeleitete Initiativen werden von Initiativen-Ownern verantwortet, in Sprints umgesetzt und über Canvas-Formate präzisiert. Zentrale Leitplanken – ein gemeinsames Führungsleitbild, ein rollenbasiertes Vergütungsmodell, 360°-Feedback und wiederverwendbare Entwicklungsbausteine – werden dabei bewusst mit dezentraler Verantwortung in Teams und Standorten kombiniert, sodass eine gemeinsame Handschrift und lokale Nähe zusammenwirken.

Das Projekt erforderte insbesondere Programm- und Projektleitung, Change Management und Organisationsentwicklung – von der Konzeption über den Aufbau einer standortübergreifenden Programmorganisation mit Initiativen-Ownern und regelmäßigen Abstimmungsroutinen bis zur Steuerung der Umsetzung in zweiwöchigen Sprints, mit transparentem Fortschritts- und Risikotracking. Über das Intranet, Standups und unternehmensweite Formate wurde der Fortschritt kontinuierlich sichtbar gemacht. Schließlich konnte die Organisation von einem neuen  gemeinsames Führungsleitbild, neue Struktur für das Wissensmanagement (mit den Practice Areas), definierte Fachkarrieren und transparente Entwicklungswege sowie übergreifenden Foramten wie internationale Open Spaces und Konferenzen profitieren.

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